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2026 Buch

Rassifizierte Topographien. Über die Problematisierung von Migration im städtischen Raum

Die Studie zeichnet nach, wie eine migrantische Geschäftsstraße in Köln seit dem Anwerbestopp von 1973 stigmatisiert wurde: ethnografisch und genealogisch, entlang der offiziellen und medialen Deutungen von „Brennpunkten“ und „Parallelgesellschaften“ und der Gegennarrative der migrantischen Bewohner:innen. Am Anschlag einer rechtsterroristischen Gruppe im Jahr 2004 und den anschließenden Ermittlungen zeigt sie, wie Soziale Arbeit, Sicherheitsbehörden und Stadtentwicklung an der Herstellung einer rassifizierten Topographie mitgewirkt haben. Erscheint in der Reihe Urban Studies; laut Verlag voraussichtlich am 28. Dezember 2026, rund 470 Seiten.

2026 Buchkapitel

Der soziale Raum des Rassismus

Führt Zuschreibungen wie „Brennpunkt“ und „Parallelgesellschaft“, das Leitbild der sozialen Mischung, die Broken-Windows-These und Wacquants Konzept der territorialen Stigmatisierung (im Anschluss an Bourdieus sozialen Raum) zusammen und entwickelt daraus einen Begriff von institutionellem Rassismus als lokalem Macht-Wissen-Apparat, den Soziale Arbeit, Stadtentwicklung und weitere Akteur:innen teilen.